Umgang des BND mit Aussagen des Informanten Curveball über die Existenz von mobilen Biowaffenlaboren im Irak im Zusammenhang mit der US-Invasion in den Irak im Jahr 2003
Original
Introduced
23 February 2011
Last action
—
Status
Beantwortet
Sponsors
—
Subjects
Discovery layer
Source updated
26 July 2022
Summary
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwieweit wurden Bundesregierung und Deutscher Bundestag davon unterrichtet, dass die erfundenen und konstruierten Erzählungen des Rafed Ahmed Alwan al Dschanabi alias „Curveball“ beim Bundesnachrichtendienst (BND), im Irak gebe es mobile Biowaffenlabors, bereits im Jahr 2000 von seinem ehemaligen Vorgesetzten Dr. Latif gegenüber dem BND bestritten wurden („Es gibt keine solche Lkws.“) und dass „Curveball“ unter Vorbehalt dieser Aussage gesagt habe, „OK, dann gibt es keine“, dennoch aber der BND ihn ab Mai 2002 zu weiteren Aussagen über die Labors gedrängt habe u. a. mit der Drohung, sonst seine damals schwangere Ehefrau in ihre marokkanische Heimat abschieben zu lassen, und warum hat die Bundesregierung der US-Regierung nicht vor deren Invasion in den Irak 2003 unmissverständlich mitgeteilt, dass „Curveballs“ Lügen durch Dr. Latif entlarvt worden waren und „Curveball“ sie daraufhin nicht aufrechterhält?
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