Gentechnische Veränderungen an Nutzpflanzen
Original
Introduced
23 July 2021
Last action
23 July 2021 · Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort
Status
Beantwortet
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—
Subjects
Discovery layer
Source updated
20 December 2023
Summary
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Teilt die Bundesregierung die Einschätzung der Europäischen Kommission, dass mit allen der derzeit diskutierten neueren Gentechniken (SDN1/ SDN2/SDN3) umfassende Veränderungen des Genoms grundsätzlich möglich sind (https://ec.eu ropa.eu/food/system/files/2021-04/gmo_mod-bi o_ngt_eu-study.pdf), und mit welchen wissenschaftlichen Argumenten untermauert die Bundesregierung ihre Einschätzung, dass durch neue gentechnische Verfahren verursachte Genomveränderungen bei Nutzpflanzen einen relevanten Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise leisten werden (www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Ackerbaustrategie.pdf?__blob=publicationFile&v=16; bitte begründen)? <br /> <br /> Stimmt die Bundesregierung meiner Auffassung zu, dass die Koexistenzproblematik für ökologisch wirtschaftende Betriebe und Unternehmen losgelöst von der gesundheitlichen oder ökologischen Risikobewertung der gentechnischen Konstrukte besteht, da in der EU-Öko-Verordnung die Nutzung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) grundsätzlich verboten ist, weshalb jede Kontamination durch GVO ein Koexistenzproblem darstellt, und wie bewertet die Bundesregierung die Einschätzung der Europäischen Kommission, dass eine Deregulierung der EU-Gentechnikgesetzgebung vor allem Importeuren/ Exporteuren von Agrarrohstoffen aus Drittstaaten zu Gute kommen würde, für die die Anforderungen des EU-Gentechnikrechts eine Herausforderung darstellen können, während gentechnikfrei erzeugte und verarbeitete Rohstoffe und Produkte aus der EU im Binnenmarkt und überall auf der Welt auf eine große (und weiter steigende) Nachfrage stoßen (https://ec.europa.eu/food/system/files/2021-04/gmo_mod-bio_ngt_eu-study.pdf; bitte begründen)? <br /> <br /> Inwieweit teilt die Bundesregierung die Einschätzung der modernen Genetik-Forschung, wonach die genetische Toleranz von Pflanzen gegenüber Trockenstress aus einem hochkomplexen System aus zahlreichen Genen und deren Wechselwirkungen resultiert, so dass derartige Eigenschaften nicht durch kleinere Genomveränderungen (z. B. Punktmutationen oder kleine Deletionen) erzielt werden können, und dass der durch den Menschen verursachte Klimawandel nicht "nur" längere Dürreperioden, sondern auch eine Zunahme an Starkregen-Ereignissen und ähnlichen Unwettern mit sich bringen wird, so dass ein zukunftsfähiges Agrarsystem in der Lage sein muss, sowohl mit mehr als auch mit weniger Niederschlägen zurecht zu kommen (vgl. u. a. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28326315/; bitte begründen)?
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Timeline
23 July 2021
Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort
Gentechnische Veränderungen an Nutzpflanzen
Source: BT
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- Official source: https://dip.bundestag.de/vorgang/gentechnische-veranderungen-an-nutzpflanzen/280910
- Open data entity: https://search.dip.bundestag.de/api/v1/vorgang/280910
- germany · 280910 · source updated 20 December 2023