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Germany · Question · Schriftliche Frage

19/32556

Studie zu Zusammenhängen zwischen dem Schwangerschaftstest Duogynon und Missbildungen

openGermany· German Bundestag· DE

Introduced

1 January 2017

Last action

24 September 2021 · Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort

Status

Beantwortet

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Source updated

13 May 2024

Summary

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie viele Monate sind ‒ vor dem Hintergrund, dass viele der Betroffenen nicht zuletzt wegen der Beeinträchtigungen und dadurch notwendiger Nachoperationen oft eine geringere Lebenserwartung haben (entsprechende Briefe von Betroffenenorganisationen liegen mir vor) ‒ zwischen der Ankündigung einer Studie zu Zusammenhängen zwischen Duogynon® und Missbildungen sowie zum Handeln deutscher Aufsichtsbehörden im September 2020 (vgl. Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 124 des Abgeordneten Sören Pellmann auf Bundestagsdrucksache 19/22308) und der Vergabe dieser Studie vergangen, und inwieweit hat die Bundesregierung Erkenntnisse darüber, wie viele der Personen, die mit Geburtsschädigungen zur Welt gekommen sind, nachdem deren Mütter während der Schwangerschaft Duogynon® verschrieben bekamen, durchschnittlich pro Jahr verstorben sind und somit das Ende dieser Studie sowie eine daraus möglicherweise resultierende Anerkennung der Schuld von Herstellerfirma und staatlicher Aufsichtsbehörde sowie Entschädigungen nicht mehr erleben können? <br /> <br /> Inwieweit stimmen Berichte von Betroffenenorganisationen, die mir vorliegen, dass die Bundesregierung vor der Vergabe des Studienauftrags an die Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (vgl. Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 161 der Abgeordneten Maria Klein-Schmeink auf Bundestagsdrucksache 19/32373) keinen Kontakt zu Betroffenenorganisationen wie dem Netzwerk Duogynon e. V. aufgenommen hat, um sich bei diesen bei der Auswahl der zu beauftragenden Institution zu informieren oder beraten zu lassen, und inwiefern ist die Bundesregierung nunmehr nach Abschluss der Vergabe bereit, mitzuteilen, worin die spezifische Expertise des ausgewählten Instituts besteht &ndash; angesichts der Tatsache, dass die Bundesregierung schon bei der Vergabe des Studienauftrages den Weg einer nichtöffentlichen und somit intransparenten Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb (§ 8 Absatz 4 Nummer 6 i. V. m. § 12 der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO)) gewählt hat und &quot;wegen der Vertraulichkeit des laufenden Verfahrens und des Wettbewerbsgrundsatzes (&hellip;) keine Angaben zu den angefragten Einrichtungen&quot; mitteilen will (vgl. Bundestagsdrucksache 19/28806) sowie vor dem Hintergrund, dass eine Suche auf der Internetseite www.zeitgeschichte-hamburg.de/ mit den Stichwörtern &quot;Duogynon&quot;, &quot;Hormon&quot; oder auch &quot;Arzneimittel&quot; Null Treffer aufweist?

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Timeline

  1. 24 September 2021

    Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort

    Studie zu Zusammenhängen zwischen dem Schwangerschaftstest Duogynon und Missbildungen

    Source: BT

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