Haftungsrisiko von Wirtschaftsprüfern nach § 323 Absatz 2 HGB
Original
Introduced
26 October 2018
Last action
26 October 2018 · Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort
Status
Beantwortet
Sponsors
—
Subjects
Discovery layer
Source updated
26 July 2022
Summary
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie ist aus Sicht der Bundesregierung das Haftungsprivileg für Wirtschaftsprüfer nach § 323 Absatz 2 des Handelsgesetzbuchs (HGB) (Haftungsgrenze von 1 Mio. Euro) zu rechtfertigen, wenn man sich vor Augen führt, dass die Wirtschaftsprüfer bei der Prüfung von Geschäftstätigkeiten für Unternehmen und Banken besondere Aufgaben und eine Vertrauensfunktion wahrnehmen und dennoch ein deutlich geringeres Haftungsrisiko im Vergleich zu anderen Berufsgruppen – wie Rechtsanwälte oder Ingenieure – haben, und inwieweit besteht nach Auffassung der Bundesregierung ein Problem dahingehend, dass Wirtschaftsprüfer ihren Testierungsaufgaben bisweilen gerade deswegen unzureichend nachkommen, weil sie sich notfalls auf das Haftungsprivileg berufen und damit für eindeutige Fehltestate kaum belangt werden können (vgl. Handelsblatt, Die Rekordstrafe gegen PwC sollte Wirtschaftsprüfern eine Lehre sein, 4. Juli 2018)?
This text is taken from the official record. PoliticalRepo does not editorialize.
Timeline
26 October 2018
Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort
Haftungsrisiko von Wirtschaftsprüfern nach § 323 Absatz 2 HGB
Source: BT
Votes
No vote records are attached yet.
Versions
No version snapshots stored. Document URLs remain at the source.
Documents
No documents linked.
Sponsors
No sponsors or actors listed by the source.
Related records
No cross-record relationships stored yet.
Sources
PoliticalRepo is an index and interpretation layer, not the authoritative legal source.
- Official source: https://dip.bundestag.de/vorgang/haftungsrisiko-von-wirtschaftsprufern-nach-323-absatz-2-hgb/242368
- Open data entity: https://search.dip.bundestag.de/api/v1/vorgang/242368
- germany · 242368 · source updated 26 July 2022