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Germany · Question · Schriftliche Frage

20/7148

Gesundheitsforschungsförderung für psychische Erkrankungen

Original

openGermany· German Bundestag· DE

Introduced

9 June 2023

Last action

9 June 2023 · Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort

Status

Beantwortet

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Subjects

Discovery layer

Source updated

25 April 2024

Summary

Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der Forderung von Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, DGPPN), dass fünf Prozent der Gesundheitsforschungsförderung für psychische Erkrankungen aufgewendet werden sollten, begründet zum einen im Kontext internationaler Vergleiche, bei denen die deutsche Forschung bei den Forschungsausgaben relativ schlecht abschneidet, und zum anderen vor dem Hintergrund, dass durch psychische Erkrankungen jedes Jahr fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts verloren gehen? (Quelle: "Psyche im Fokus: Das Magazin der DGPPN, Ausgabe: April 2023, S. 13) Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Mario Brandenburg vom 7. Juni 2023 In Deutschland leiden mindestens 40 Prozent aller Menschen im Laufe ihres Lebens an einer psychischen Erkrankung. Psychische Erkrankungen zählen somit zu den Volkskrankheiten. Die Förderung der Erforschung psychischer Erkrankungen hat für die Bundesregierung daher hohe Priorität. Zwischen der Relevanz einer Krankheit und dem Förderbudget besteht jedoch kein allgemeiner Zusammenhang. Die Höhe der Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist abhängig von der Dynamik und Reife des Forschungsfeldes sowie von den Kapazitäten und der Ausrichtung der deutschen Forschungslandschaft im jeweiligen Bereich. Die Erforschung psychischer Erkrankungen fördert das BMBF über das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung. Ein wichtiges Ziel war und ist dabei der systematische Auf- und Ausbau der Forschung. Seit dem Jahr 2015 fördert das BMBF den Aufbau eines deutschen Forschungsnetzes für psychische Erkrankungen. Insgesamt wurden neun Forschungsverbünde mit bisher 53,8 Mio. Euro bis zum Jahr 2023 gefördert. Der Strukturaufbau wurde mit dem Forschungsnetz erfolgreich unterstützt und bildet die Basis für das künftige Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG). Mit der Förderung des Aufbaus des DZPG seit Mai 2023 wird die Förderung weiter ausgebaut. Insgesamt wird die Forschungsförderung für psychische Erkrankungen damit vergleichbar zu anderen Volkskrankheiten, etwa Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, strukturell aufgestellt?

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Timeline

  1. 9 June 2023

    Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort

    Gesundheitsforschungsförderung für psychische Erkrankungen

    Source: BT

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